„Screen-Life-Balance“

Petition fordert generelles Handyverbot an Schulen – Meisch verteidigt sein Konzept

Im September teilte Bildungsminister Claude Meisch (DP) seine Pläne zur Stärkung einer „ausgewogenen Screen-Life-Balance“ mit. Ab Ostern 2025 werden Smartphones in Grundschulen komplett verboten. Eine Petition für ein grundsätzliches Handyverbot auch an weiterführenden Schulen überschritt knapp die Hürde von 4.500 Unterschriften. Am Montag nahm sich der Petitionsausschuss des Vorschlags an.

 

  Symbolbild: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Der ungehinderte Zugang zu Smartphone und Internet während der Schulzeit hat laut der Unesco schwerwiegende Folgen: Konstante Ablenkung, schlechteres Zeitmanagement, eine niedrigere Aufmerksamkeitsspanne und ein schlechteres Gedächtnis, das sind die direkten Auswirkungen auf die schulischen Leistungen der Schüler. Der allgegenwärtige Vergleichsdruck, der durch die Social-Media-Trends entsteht, füttert Ängste und Unsicherheiten. Auch Cybermobbing, soziale Abstumpfung und ein Mangel an Bewegung sind ein immer größeres Thema, auch an luxemburgischen Schulen. Für die Petenten der Petition Nr. 3176 ist die Lösung einfach: ein generelles Verbot von Smartphones an allen Schulen des Landes. Das Handyverbot an Grundschulen reicht ihnen nicht aus.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Erziehung

Von Cybermobbing bis zu Handgreiflichkeiten: Gewalt an Schulen nimmt zu

État de la Nation

CSV-Premier Luc Frieden will „Mateneen. Fireneen.“