Besuchsrechte im Altenheim

Patientevertriedung: „Viele Leute fühlen sich wie im Gefängnis“

Alten- und Pflegeheime in Luxemburg können selbst entscheiden, unter welchen Einschränkungen sie Angehörigen den Besuch der Bewohner erlauben – oder ob sie diesen sogar ganz verbieten. Die „Patientevertriedung“ glaubt, dass viele Heime zu vorsichtig vorgehen, weil es an klaren Ansagen fehlt. Das Familienministerium sagt: „Wir können den Heimen nichts vorschreiben.“ 

Patientevertriedung: „Viele Leute fühlen sich wie im Gefängnis“

Symbolfoto: Jean-François Badias/AP/dpa

Die Patientevertriedung fordert die Schaffung allgemeiner Richtlinien für Besuche in Luxemburger Alten- und Pflegeheimen. In einem offenen Brief appelliert der Patienten-Interessenverband am Donnerstag an Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) und Familienministerin Corinne Cahen (DP). „Das Problem ist, dass die Regeln, die ausgesprochen wurden, relativ vage waren“, erklärt Michèle Wennmacher von der Patientevertriedung gegenüber dem Tageblatt. „Es wurde jedem Haus überlassen, wie die Regeln umgesetzt werden.“

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