Luxemburg
„PUT(A)IN A$$A$$IN“ – 3.000 Menschen demonstrieren gegen Krieg in der Ukraine
„Slava Ukraini“ hallt es am Samstagnachmittag mehrfach über den Clairefontaine-Platz in Luxemburg. „Heroiam Slava“ – wie ein Echo schallt die Antwort von den Mauern rund um die Statue von Großherzogin Charlotte zurück. 3.000 Menschen haben am Samstagnachmittag gegen den Krieg in der Ukraine demonstriert. Das Tageblatt hat sich unter die Protestierenden gemischt und mit ukrainischen Expats über die Invasion in ihrem Heimatland gesprochen.
Stoppt Putin, stoppt den Krieg – Luxemburg, März 2022 Foto: Editpress/Anouk Flesch
„Stop de Krich“ prangt auf einem Banner über einem Meer aus blau-gelben Fahnen, Plakaten und Schildern, gehalten von Menschen, die sich dicht an dicht um die Statue von Großherzogin Charlotte drängen. Die Kulisse wird an diesem kühlen Spätwintertag von einem strahlend blauen Himmel und einigen Sonnenstrahlen komplettiert, die den Clairefontaine-Platz zumindest am nordöstlichen Rand leicht touchieren und den dort anwesenden Demonstranten etwas Wärme spenden. „Luxembourg says no to war“, skandiert die Menge, immer wieder gefolgt von einem „Slava Ukraini!“ – Ruhm der Ukraine, worauf die anwesenden Ukrainer inbrünstig mit einem „Heroiam slava! – Ruhm den Helden“ antworten. Ein Ausruf, der bis zum Unabhängigkeitskrieg der Ukraine vor 100 Jahren zurückverfolgt werden kann, während der Sowjet-Ära in der Ukraine als verboten galt und seit dem Einfall der russischen Streitkräfte zum nationalen Schlachtruf der Ukraine wurde.