Luxemburger Impfkampagne

Obdachlose nicht grundsätzlich „vulnerabel“ – keine frühzeitige Impfung

Obdachlose in Luxemburg gelten nicht grundsätzlich als „vulnerabel“ und werden deswegen auch nicht frühzeitig geimpft. Für sie gelten demnach dieselben Regeln wie für den Rest der Bevölkerung. Das schreibt Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) in ihrer Antwort auf eine dringliche parlamentarische Frage. Letztere hatte der Abgeordnete Paul Galles (CSV) gestellt.

Laut Gesundheitsministerin Paulette Lenert seien Obdachlose, die nicht als Risikopatienten gelten, keinem höheren Risiko ausgesetzt als Menschen, die nicht in Armut leben würden

Laut Gesundheitsministerin Paulette Lenert seien Obdachlose, die nicht als Risikopatienten gelten, keinem höheren Risiko ausgesetzt als Menschen, die nicht in Armut leben würden Symbolbild: Pixabay

Obdachlosen soll in Luxemburg keine grundsätzliche Impf-Priorität eingeräumt werden. Das geht aus der Antwort der Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) auf eine dringliche parlamentarische Frage hervor, die der Abgeordnete Paul Galles (CSV) am 2. März gestellt hatte. In seiner parlamentarischen Frage verwies Galles auf die Impfstrategie anderer Länder, in denen Obdachlose prinzipiell als „gefährdete Menschen“ eingestuft und dementsprechend frühzeitig geimpft werden.

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