Akademisches Prekariat

OGBL und nationaler Recherche-Fonds: Arbeitsverhältnisse von Postdoktoranden sollen sich verbessern

Die Arbeitsbedingungen und Karriereperspektiven von Postdoktoranden im Großherzogtum sollen sich verbessern. Dieses Ziel verfolgt der OGBL. Die Gewerkschaft hat sich kürzlich mit Repräsentanten des „Fonds national de la recherche“ (FNR) getroffen, um die oft prekäre Lage von Forschern mit Doktorgrad zu besprechen und erste Lösungen vorzuschlagen.

Laut Syndikat liegt ein Grund für die schwierigen Arbeitsverhältnisse der Forscher bei den zeitlich befristeten Arbeitsverträgen mit einer generellen Laufzeit von maximal fünf Jahren

Laut Syndikat liegt ein Grund für die schwierigen Arbeitsverhältnisse der Forscher bei den zeitlich befristeten Arbeitsverträgen mit einer generellen Laufzeit von maximal fünf Jahren Symbolbild: Pixabay

Nach wie vor leben viele Forscher nach Abschluss ihrer Promotion im akademischen Prekariat. Sie sind betroffen von unsicheren Arbeitsverhältnissen und geringen Aufstiegschancen – sowohl im Ausland als auch in Luxemburg. In Zukunft sollen sich die Arbeitsbedingungen und Karriereperspektiven von Postdoktoranden im Großherzogtum jedoch verbessern. Das geht aus einer Pressemitteilung des OGBL vom vergangenen Dienstag hervor. Eine Delegation der Gewerkschaft hat sich kürzlich mit Repräsentanten des „Fonds national de la recherche“ (FNR) getroffen, um sich über den Status von Forschern mit Doktorgrad zu beratschlagen. Denn laut Syndikat liegt ein Grund für die schwierigen Arbeitsverhältnisse der Forscher bei den zeitlich befristeten Arbeitsverträgen mit einer generellen Laufzeit von maximal fünf Jahren.

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