„Si mengen, dass mer all net genuch schaffen“
OGBL und LCGB halten bei Konferenz mit 700 Delegierten Druck auf Regierung hoch
OGBL und LCGB halten den Druck auf die Regierung weiter hoch. Zwei Wochen nach der letzten bilateralen Verhandlungsrunde zur Arbeitszeitorganisation mit CSV-Arbeitsminister Georges Mischo veranstalteten sie am Dienstagabend eine Delegiertenkonferenz, um ihren Personalvertretern aus den Betrieben ihre Forderungen darzulegen und sie weiter bei der Stange zu halten.
OGBL-Präsidentin Nora Back am Dienstag im „Parc Hôtel Alvisse“ Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Der Parkplatz vor dem „Parc Hôtel Alvisse“ in Dommeldingen war schon vor Beginn der Delegiertenkonferenz überfüllt, rund 700 Personalvertreter sowie die Abgeordneten Djuna Bernard (Grüne), Georges Engel (LSAP), Marc Spautz (CSV), Marc Baum (Linke) und Charel Weiler (CSV) waren am frühen Dienstagabend im Versammlungssaal des Hotels erschienen. Vor fast genau einem Jahr hatten OGBL und LCGB ihre erste gemeinsame Aktion, ebenfalls im „Parc Hôtel Alvisse“, zum Streit mit der Regierung über die Kollektivverträge abgehalten und wenige Wochen später ihre Zusammenarbeit in einer Gewerkschaftsfront besiegelt. Mitte Juni formalisierten sie ihre gegenseitige Annäherung in der „Union des syndicats OGBL et LCGB“, die am 28. Juni mit ihrer nationalen Demonstration gegen die Politik der Regierung über 20.000 Menschen auf die Straße brachte.