1. Mai

OGBL feiert und mahnt: „Wir wollen gehört werden“

Der OGBL feiert sich nach erfolgreichen Wahlen in der Abtei Neumünster selbst. Gewerkschaftspräsidentin Nora Back richtet in ihrer traditionellen 1.-Mai-Rede mahnende Worte in Richtung CSV und DP.

OGBL-Präsidentin Nora Back bei der traditionellen 1.-Mai-Rede in Neumünster 

OGBL-Präsidentin Nora Back bei der traditionellen 1.-Mai-Rede in Neumünster  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Erfolgreiche Sozialwahlen, in Hundertschaften erschienene rote Shirts und Warnwesten, und Sonnenschein in der Abtei Neumünster: Anlass für gute Laune beim OGBL gab es am 1. Mai reichlich. „Es ist kein normaler 1. Mai“, rief OGBL-Präsidentin Nora Back dem roten Meer an Sympathisanten vor der Bühne in der Abtei Neumünster zu. „Der OGBL bleibt die erste Gewerkschaft im Land.“ Damit habe die Gewerkschaft sich Widerständen zum Trotz behauptet, was nicht jedem gefallen würde. Gegner der Gewerkschaftsbewegung hätten gehofft, dass der OGBL geschwächt werde, an politischem Einfluss verliere oder ganz von der Bildfläche verschwinden würde. „Das Gegenteil ist eingetreten: Wir sind so stark wie noch nie.“

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