Gedenken an Opfer des Holocaust

Niemand ist vergessen, nichts wird vergessen – die Geschichten von drei Familien

Im Rahmen des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, am 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz (27. Januar 1945), möchten wir Ihnen heute drei Geschichten erzählen. Die Geschichten von drei Familien.

Das Eingangstor zum Konzentrationslager Auschwitz mit zynischer Parole

Das Eingangstor zum Konzentrationslager Auschwitz mit zynischer Parole Foto: AFP/Janek Skarzynski

Wir möchten von diesen Opfern der Shoah sprechen, indem wir das Gegenteil von dem tun, was die Nazis verbrochen haben. Sie haben Menschen zu Nummern degradiert, sie haben ihnen ihre Würde genommen, sie haben sie entmenschlicht. Über ihr Leben zu berichten, bevor die Nazis sie entrechteten, deportierten und umbrachten, bedeutet, die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen. Menschen einen Namen zu geben, eine Identität, ein Gesicht. Menschen nicht als Objekte, sondern als handelnde Subjekte zu zeigen. Die luxemburgische und europäische Kultur und Gesellschaft sind ohne den jüdischen Beitrag nicht denkbar. Sie sind Teil unserer gemeinsamen Geschichte, waren aber sehr lange nicht Teil unserer gemeinsamen Erinnerung.

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