Nationalkongress

„Ni mat riets“ und für den Sozialdialog: LSAP wieder auf Gewerkschaftskurs

Auf ihrem Nationalkongress in Düdelingen nahm die LSAP am Sonntag quasi einstimmig Resolutionen für den Erhalt des Sozialdialogs und gegen Rechtsextremismus an. Scharfe Kritik übten die Sozialisten auch an der CSV-DP-Regierung, die mit ihrer autoritär-liberalistischen Politik Rechtsextremisten den Weg ebne. 

Die LSAP-Parteivorsitzenden Dan Biancalana und Francine Closener

Die LSAP-Parteivorsitzenden Dan Biancalana und Francine Closener Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Ein „Sachstreit“ wurde nicht ausgetragen am Sonntagvormittag auf dem Nationalkongress der LSAP im „Centre sportif René Hartmann“ in Düdelingen, wo die Sozialisten im Rathaus seit fast 80 Jahren die absolute Mehrheit halten. Doch Streit gebe es heute eh kaum noch auf Kongressen, weil die Medien immer negativ darüber berichteten, sagte die graue Eminenz der LSAP, Alex Bodry, vor zehn Tagen in einem Interview im Wort. Weil Streit in einer Partei von den Medien als Schwäche dargestellt werde, kapselten „die Parteien sich immer weiter ein, damit bloß nichts nach draußen dringt und der Eindruck entsteht, man sei nicht einer Meinung“. Dabei sei ein Streit eigentlich ein Zeichen der Stärke, meinte der frühere Bürgermeister von Düdelingen.

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