Schengen-Raum

Neues europäisches Einreise-/Ausreisesystem kostet Luxemburg 1,75 Millionen Euro

Fingerabdrücke, Fotos, Daten: Das neue EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) soll Sicherheit bringen – und verändert, wie Nicht-EU-Bürger nach Europa reisen.

Eine Person legt am Flughafen Düsseldorf die Hand auf einen Scanner zur Erfassung biometrischer Daten

Eine Person legt am Flughafen Düsseldorf die Hand auf einen Scanner zur Erfassung biometrischer Daten Foto: Andreas Wiese/Flughafen Düsseldorf/dpa

Um die Sicherheit an Europas Außengrenzen zu stärken, wurde das sogenannte Einreise-/Ausreisesystem (EES) konzipiert. Dabei handelt es sich um ein automatisiertes IT-System, das Nicht-EU-Bürger registriert, die sich kurzfristig in einem europäischen Land aufhalten, und jedes Mal, wenn sie die Außengrenzen eines dieser Länder überschreiten. Ausgenommen sind Personen mit einem Pass aus Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz, wie auf der entsprechenden EU-Webseite angegeben ist. Das EES wurde am 12. Oktober 2025 in Betrieb genommen, die Datenerhebung erfolgt jedoch schrittweise bis zum 10. April 2026.

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