Pädagogische Angebote
Neue Plattform „Extraklass“ soll für Lehrkräfte einiges einfacher machen
Die neue digitale Plattform „Extraklass“ soll Lehrkräften einen schnelleren Zugang zu externen pädagogischen Angeboten ermöglichen. Diese Initiative stellte Bildungsminister Claude Meisch am Dienstag vor.
„Extraklass“ soll laut Bildungsminister Claude Meisch das pädagogische Angebot aufwerten Foto: Ulrich Perrey/dpa
Pädagogische Aktivitäten von verschiedenen Anbietern gebündelt abrufen – das soll die neue digitale Plattform „Extraklass“ leisten. Bildungsminister Claude Meisch stellte am Dienstag die Initiative vor, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Die auf dem Netzwerk auffindbaren Angebote sind von externen Partnern für Grundschulen, Gymnasien und Kompetenzzentren erstellt. Statt diese wie bisher auf verschiedenen Seiten suchen zu müssen, sollen Lehrkräfte bald alles auf einen Schlag finden.
Denn: Es gibt bereits Plattformen von externen Partnern wie verschiedenen Organisationen und Vereinen, die pädagogische Aktivitäten anbieten. Diese Angebote verteilen sich jedoch laut Meisch auf verschiedene Websites. „Extraklass“ bündelt alle Angebote auf einer Plattform. Damit bietet sie „Schulen als auch externen Partnern einen vereinfachten Zugang“, sagt Meisch.
Zusätzliche Infos
Die Plattform Extraklass soll ab dem Schuljahresbeginn 2026/2027 nicht nur als digitales Konzept nutzbar sein, sondern auch als mobile App. In den bevorstehenden Wochen sollen Informationsveranstaltungen organisiert werden, so geht es aus der Pressemitteilung des Bildungsministeriums hervor. Weitere Informationen findet man auf extraklass.lu.
Die Aktivitäten auf „Extraklass“ sind um neun Themenbereiche wie beispielsweise Kunst und Umwelt gestaltet und auf die nationalen Lernpläne abgestimmt. Die Lehrkräfte sollen dort pädagogische Angebote, die den Bedürfnissen der Schüler entsprechen, schneller suchen und finden können. Ein Monitoring-System soll die Nutzung der Plattform analysieren und somit die Angebote dem Feedback entsprechend anpassen.
Die digitale Plattform lässt sich in drei Kategorien aufteilen. Eine für den groben Überblick, um die jeweiligen Partner zu entdecken, gefolgt von einem Bereich, in dem Organisationen ihre Buchungen und Angebote verwalten können. Schließlich soll es ein Segment für Lehrkräfte geben, das laut Meisch „Anfragen, Bestätigungen, den persönlichen Kalender und ein integriertes Kommunikationstool umfasst“.
Doch wie bietet man als externer Partner seine Aktivität an? Laut Meisch durchlaufen externe Partner ein Zulassungsverfahren, das sich gezielt danach richtet, qualitativ hochwertige Angebote zu versichern. Hierbei sollen die pädagogischen Aktivitäten den Anforderungen in Schulen entsprechen.