CSV-Kongress

Neuanfang oder „back to the future“: Paul Galles und Luc Frieden gelten als interne Favoriten auf Präsidentenposten

In der CSV ist es still geworden. Nachdem sich die Parteigranden vergangene Woche eigenhändig den Boden unter den Füßen weggerissen haben, scheinen die Aufräumarbeiten nun begonnen zu haben. Doch noch wagt sich keiner aus der Deckung heraus, kaum einer stellt sich den Fragen des Tageblatt. Intern aber kursieren schon zwei Namen für die kommende Parteispitze: Generalsekretär Paul Galles und der ehemalige Minister Luc Frieden.

Ein Neuanfang mit Galles – oder gelingt es der CSV, Luc Frieden zurückzuholen?

Ein Neuanfang mit Galles – oder gelingt es der CSV, Luc Frieden zurückzuholen? Fotomontage: Tageblatt

Die Zeichen standen nie auf ruhiges Fahrwasser. Als sich Frank Engel auf dem Nationalkongress vor zwei Jahren mit knapper Mehrheit gegen Serge Wilmes, den Mann aus der CSV-Fraktion, für den Posten als Parteipräsidenten durchsetzen konnte, war schon damals einigen Beobachtern klar, dass der CSV stürmische Zeiten bevorstehen würden. Zu knapp war das Wahlresultat, zu unterschiedlich waren die Vorstellungen der konkurrierenden Lager über den Weg, den die CSV zukünftig einschlagen sollte.

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