Austritt und Erklärung

Nach Aufruf zu Gewalt: ADR-Parteipräsidentin Schoos äußert sich zum Fall Alain Hoffmann

Ein ADR-Mitglied hat kürzlich in einem Kommentar gefordert, dass Linke erstochen werden sollten, und auch gegen Flüchtlinge gehetzt. Die Partei traf sich am Montag dazu im Nationalkomitee. Parteipräsidentin Alexandra Schoos erklärt im Gespräch mit 100,7, was dabei herauskam.

Alexandra Schoos, ADR-Parteipräsidentin

Alexandra Schoos, ADR-Parteipräsidentin Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Die Parteipräsidentin der ADR, Alexandra Schoos, hat sich am Dienstagmorgen in einem Interview mit dem Radiosender 100,7 zum Fall Alain Hoffmann geäußert. Zur Erinnerung: Ein Kandidat der ADR aus Düdelingen – er trat dort für die Partei auch für den Gemeinderat an – hatte in einem Kommentar unter einem RTL-Facebook-Beitrag unter anderem dazu aufgerufen, Linke zu erstechen (das Tageblatt berichtete). Flüchtlinge bezeichnet er zudem als „eine Drecksbande“, vor der „wir“ geschützt werden müssen. Carole Thoma („déi Lénk“), die in dem ursprünglichen Facebook-Post in Form eines RTL-Interviews zu Wort kam, hat daraufhin Klage wegen des Aufrufs zur Gewalt eingereicht.

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