Mobbingaffäre

Monica Semedo will Klarheit vom Europäischen Gerichtshof

Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) fand am Dienstag die mündliche Verhandlung über die Klage der ehemaligen luxemburgischen EU-Parlamentarierin Monica Semedo statt, die diese im Rahmen von Sanktionen wegen Mobbings gegen das EU-Parlament (EP) erhoben hat.

Monica Semedo wird drei bis vier Monate auf das Urteil des EuGH waren müssen

Monica Semedo wird drei bis vier Monate auf das Urteil des EuGH waren müssen Foto: Editpress/Julien Garroy

Rund vier Stunden dauerte die Verhandlung vor einer aus fünf Richtern bestehenden Kammer am EuGH, während der es insbesondere um die Frage ging, warum der ehemaligen liberalen Abgeordneten der Beistand eines Anwalts verweigert wurde, als sie sich unter anderem vor einem beratenden Ausschuss des EP, der sich mit Beschwerden über Belästigungen befasst, wegen Mobbingvorwürfen verantworten musste. „Ich habe ein Recht auf einen Anwalt an meiner Seite“, meinte die Klägerin am Dienstag nach dem Gerichtstermin. Ihr Recht auf Verteidigung sei nicht respektiert worden, argumentierte Monica Semedo, und das in einer Angelegenheit, die nicht nur auf ihre politische Tätigkeit, sondern auch auf ihr Privatleben großen Einfluss gehabt habe.

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