Kongress
„Mir sollten net erëm Jalta spillen“: „déi Lénk“ beziehen Stellung zu Ukraine, Palästina und Verteidigungspolitik
Was sich im Vorfeld angedeutet hat, ist am Sonntagnachmittag eingetreten: „déi Lénk“ haben sich auf ihrem Nationalkongress vor allem über Rüstungs- und Verteidigungspolitik entzweit – mit einem versöhnlichen Ende.
David Wagner legt dem Linken-Kongress den politischen Aktivitätenbericht der Parlamentarier vor Foto: Editpress/Georges Noesen
Der 22. Nationalkongress von „déi Lénk“ musste am Sonntagnachmittag Farbe bekennen. Die Mitglieder der Linken-Bewegung haben am Sonntagnachmittag über insgesamt acht Resolutionen abgestimmt. Zwei davon, Nummer 3 und Nummer 7, resümieren das derzeitige verteidigungspolitische Dilemma, dem sich „déi Lénk“ derzeit stellen müssen. Soll die Partei weiterhin jede rüstungs- und verteidigungspolitische Initiative ablehnen (Resolution Nr. 7)? Oder erkennen „déi Lénk“ verteidigungspolitische Ausgaben als Notwendigkeit (Resolution Nr. 3) an, um sich im Notfall gegen „faschistische und imperialistische“ Tendenzen zu wappnen, die – so der allgemeine Konsens im Merterter Kulturhaus – auf dem Vormarsch sind?