Virtueller Kontrollturm für den Flughafen

Ministerin Backes verteidigt sich gegen Vorwürfe der Gewerkschaft

Mobilitätsministerin Yuriko Backes wehrt sich gegen die Vorwürfe der Fluglotsengewerkschaft, man habe sie in die Entscheidung über einen neuen Kontrollturm für den Flughafen nicht eingebunden. Die Zukunft der Flugverkehrskontrolle auf dem Findel ist für Backes traditionell und virtuell.

Der alte Tower auf dem Findel soll renoviert und mit neuer Technologie ausgestattet werden

Der alte Tower auf dem Findel soll renoviert und mit neuer Technologie ausgestattet werden Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Der Dialog mit den Gewerkschaften ist für mich ganz wichtig, in all meinen Ministerien, und das ist auch die Richtlinie, die alle meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befolgen“, sagt Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) am Mittwochnachmittag im Gespräch mit dem Tageblatt. In der Diskussion um einen neuen Kontrollturm für den Flughafen Findel hatte die Gewerkschaft der Fluglotsen (GLCCA) der Ministerin vorgeworfen, von den Plänen und Entscheidungen des Ministeriums ausgeschlossen worden zu sein. „Wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagte GLCCA-Präsident Christian Seidel gegenüber dem Tageblatt. Geld solle investiert werden, aber die Betroffenen seien nicht gefragt worden.

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