LCGB-Präsident

Mindestlohn-Pläne der Regierung sind „ein regelrechter Skandal“

LCGB-Präsident Patrick Dury kritisiert den Regierungsplan zur Mindestlohnanpassung scharf. Die Einkommen aus dem öffentlichen Sektor werden dort ausgeklammert – für Dury ein sozialpolitischer Skandal, der die Kluft zwischen Privat- und Staatssektor weiter vertiefe.

Laut Patrick Dury sähe man klar, was der Premier und der Arbeitsminister für Mindestlohnempfänger übrig haben: „Nicht besonders viel“

Laut Patrick Dury sähe man klar, was der Premier und der Arbeitsminister für Mindestlohnempfänger übrig haben: „Nicht besonders viel“ Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Patrick Dury, Präsident der Gewerkschaft LCGB, hat die Regierung beim Thema Mindestlohn scharf kritisiert. Im Interview mit RTL sagte er am Montagmorgen: „Das ist ein regelrechter Skandal.“ Dury meint damit die Umsetzung einer EU-Direktive, die Berechnung des Mindestlohns nach bestimmten Kriterien vorsieht. Ein Tageblatt-Bericht hat aufgedeckt, dass im neuen Gesetzesentwurf der Regierung die Einkommen im öffentlichen Dienst in dieser Berechnung ausgenommen wird. 

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