CCDH
Menschenrechte: ein guter Kompass in Krisenzeiten
Noch ist die Pandemie nicht ausgestanden und sind die Folgen nicht alle absehbar. Dennoch versucht sich die luxemburgische Menschenrechtskommission an einer ersten Bestandsaufnahme der Folgen dieser sanitären Krise. Ihr Fazit: Während manche Menschen gut mit den Maßnahmen zurechtkommen, werden vor allem bereits bestehende Probleme weiter verstärkt.
Die Informationspolitik der Regierung war in den letzten zwölf Monaten nicht immer unumstritten. Laut Menschenrechtskommission darf das Recht der Bevölkerung auf ordentliche Informationen nicht infrage gestellt werden. Foto: Editpress/Julien Garroy
„Es sind die Schwächsten, die am stärksten unter den Folgen der sanitären Krise leiden.“ Von Anfang an sei man aufseiten der Luxemburger Menschenrechtskommission CCDH („Commission consultative des droits de l’Homme“) von dieser Hypothese ausgegangen, so Gilbert Pregno. Und man habe recht behalten. „Wobei die Folgen aber weitaus schlimmer und konsequenter waren als ursprünglich erwartet“, fährt der Präsident der CCDH fort.