Justizministerium
Mehr Transparenz, weniger Papierkram: Asbl-Gesetz soll reformiert werden
Mehr Transparenz, eine Vereinfachung der Prozeduren und ein moderner Rahmen, der den aktuellen Herausforderungen gerecht wird: Nach dem gescheiterten Entwurf von 2009 will das Justizministerium einen neuen Anlauf nehmen, um die Gesetzgebung für Vereine und Stiftungen ins 21. Jahrhundert zu hieven. Ministerin Sam Tanson verspricht weniger Behördengänge und administrativen Aufwand. Im Gegenzug aber müssen die Vereine künftig mehr Rechenschaft ablegen, was ihre Finanzen angeht.
Mehr Transparenz, weniger Papierkram: Justizministerin Sam Tanson verspricht eine Reform des Asbl-Gesetzes, die den Vereinen und Stiftungen entgegenkommt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Der Luxemburger ist ein Vereinsmensch: 8.281 Vereinigungen ohne Gewinnzweck (Asbl) und 219 Stiftungen waren Ende Juni im Großherzogtum aktiv. Eine beträchtliche Zahl, wie auch Sam Tanson am Dienstag feststellte: „Wir haben eine große Vereinsbranche in Luxemburg“, so die Justizministerin bei der Präsentation eines Entwurfes, mit dem die Gesetzgebung für Vereine und Stiftungen von Grund auf überarbeitet werden soll.