Naturschutzgesetz

„Mehr Architektenpetersilie in neuen Siedlungsprojekten“: Das „Mouvement écologique“ kritisiert die Reform von Umweltminister

Pervertierung von Prinzipien, „Greenwashing“ und Naturschutz als Opfer für die Wohnbaukrise. Das „Mouvement écologique“ findet harte Worte für die Reformpläne von Umweltminister Serge Wilmes.

Stellen sich gegen das neue Naturschutzgesetz (v.l.): Fernand Schoos, Claire Wolff und Blanche Weber vom „Mouvement écologique“

Stellen sich gegen das neue Naturschutzgesetz (v.l.): Fernand Schoos, Claire Wolff und Blanche Weber vom „Mouvement écologique“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Vergangene Woche Mittwoch hat Umweltminister Serge Wilmes (CSV) der luxemburgischen Öffentlichkeit zum ersten Mal einen Einblick in das neue Naturschutzgesetz gegeben. Unter dem Titel „Liewe mat der Natur“ soll „grüne Infrastruktur“ in Städten und Gemeinden entstehen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessert werden. Der Umweltminister setzte seine Gesetzesreform in den Kontext des Regierungsprojektes „Méi a méi seier bauen“, an dem neben Wilmes’ Ministerium auch das Wohnungsbau- und das Innenministerium beteiligt sind. Die Vereinfachung von Prozeduren und Umweltauflagen als ein Schlüssel zur Lösung der Wohnungsbaukrise.

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