Politik
Maxime Miltgen reicht Kandidatur für LSAP-Parteivorsitz ein
Maxime Miltgen reicht ihre Kandidatur für den LSAP-Parteivorsitz ein: Die 32-jährige Gemeinderätin und Präsidentin der „Femmes socialistes“ tritt neben Ex-Arbeitsminister Georges Engel an. Die Wahl findet beim Parteikongress am 14. März statt.
Maxime Miltgen bei einer Gemeinderatssitzung im vergangenen Dezember Archivfoto: Editpress/Alain Rischard
„Ich bin froh, dass ich jetzt diese Entscheidung getroffen habe“ – das sagt Maxime Miltgen am Mittwochmittag gegenüber dem Tageblatt. Die 32-Jährige hat am selben Tag ihre Kandidatur für den Parteivorsitz der LSAP eingereicht.
Beim Kongress am 14. März tritt sie an, um gemeinsam mit Georges Engel die Präsidentschaft der Partei zu übernehmen. Der ehemalige Arbeitsminister Engel hatte seine Kandidatur für den männlichen Teil der Ko-Präsidentschaft bereits Anfang Februar eingereicht.
„Sehr großer Teil meines Lebens“
„Die Partei ist seit acht Jahren ein sehr, sehr großer Teil meines Lebens“, sagt Miltgen. „Jetzt wird es ein noch größerer.“ Die Sozialisten stünden gerade im internationalen Kontext vor großen Herausforderungen. Miltgen wolle zudem „alles tun“, damit die LSAP erfolgreich durch die nationalen Wahlen im Jahr 2028 geleitet werde.
Miltgen war unter den jetzigen Präsidenten Francine Closener und Dan Biancalana bereits Vizepräsidentin der LSAP. Sie ist zudem Präsidentin der „Femmes socialistes“ und Gemeinderätin in Luxemburg-Stadt. Den Posten bei den „Femmes socialistes“ will Miltgen beim Kongress der sozialistischen Frauen am 26. März abgeben, Gemeinderätin will sie weiter bleiben. Andere Kandidaturen für die Posten Co-Parteipräsidenten gibt es nicht, sagt Miltgen gegenüber dem Tageblatt.