Veruntreuung in Hesperingen

Marc Lies und Opposition liefern sich hitzigen Schlagabtausch wegen PwC-Bericht

In der Gemeinderatssitzung vom Freitag verteidigte Bürgermeister Marc Lies die Entscheidung des Schöffenrats, das PwC-Audit, das infolge von Veruntreuungsfällen in Hesperingen in Auftrag gegeben worden war, nicht zu veröffentlichen. Eine Publikmachung wäre illegal. Erst wenn es grünes Licht von staatlicher Seite aus gebe, sei er zu der Veröffentlichung des gesamten Berichts bereit.

Eine Veröffentlichung des Audits zu den Veruntreuungsfällen sei illegal, beteuert Bürgermeister Marc Lies

Eine Veröffentlichung des Audits zu den Veruntreuungsfällen sei illegal, beteuert Bürgermeister Marc Lies Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Noch ehe sich der Gemeinderat mit dem ersten Punkt der Tagesordnung befasste, brachten „déi gréng“ die Veruntreuungsfälle in der Kommune auf den Tisch. Bürgermeister Marc Lies (CSV) musste sich also früher als geplant dafür rechtfertigen, dass er eine Veröffentlichung des Berichts der Firma PricewaterhouseCoopers ablehnt. Erstens liege das Urheberrecht nach wie vor bei PwC. Zweitens dürften die im Bericht erwähnten Namen nicht an die Öffentlichkeit und drittens habe das Innenministerium klar angemerkt, dass eine Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt nicht gestattet sei.

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