Impfkampagne 

Luxemburgs Regierung will bis Ende März 43.200 Menschen vollständig geimpft haben

In der Victor-Hugo-Halle auf Limpertsberg wurde am 30. Dezember damit begonnen, das Personal aus Alten- und Pflegeheimen zu impfen

In der Victor-Hugo-Halle auf Limpertsberg wurde am 30. Dezember damit begonnen, das Personal aus Alten- und Pflegeheimen zu impfen Archivfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Luxemburger Regierung plant, bis Ende März mindestens 43.200 Menschen mit den nötigen zwei Impfdosen der Biontech- und Moderna-Mittel geimpft zu haben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums von Freitagnachmittag hervor. „Der Vorrat an Covid-19-Impfdosen wächst schrittweise“, schreibt das Ministerium. 

Wegen einer Nachbestellung der EU bei Biontech sowie der möglichen Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs Ende des Monats könnte es aber auch etwas schneller gehen. So oder so: Die Luxemburger Impfkampagne ist laut Gesundheitsministerium „gut aufgestellt“. Laut der Pressemitteilung hat die EU zudem auch mit anderen Herstellern Verträge abgeschlossen, deren Produkte ebenfalls noch nicht zugelassen sind. Luxemburg könnte demnach zusätzlich 329.399 Dosen des Herstellers „Curevac“ und 420.000 Dosen von Sanofi bekommen. Der Verteilungsschlüssel sichert Luxemburg einen Anteil von 0,14 Prozent an den EU-Beständen zu.

Auch mit dem Hersteller Johnson&Johnson hat die EU eine Vereinbarung getroffen. Anders als die anderen Impfmittel reicht bei diesem Produkt eine Impfung, um Immunität herzustellen. 276.156 Dosen davon könnten nach Luxemburg geliefert werden. 

Derzeit sind aber nur die Produkte von Biontech und Moderna in der EU zugelassen. Und diese gehören zu den Mitteln, die jedem Impfling im Abstand von mehreren Wochen zweimal verabreicht werden müssen. Insgesamt rechnen die Luxemburger Behörden bis Ende März mit 86.400 Dosen Impfstoff der beiden Hersteller, die dann für 43.200 Menschen reichen. 

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