Gesetzentwurf
Luxemburgs Offiziersverband bezieht Stellung zu Armeereform und CGFP-Kritik
Die CGFP hatte der Regierung einen „schlechten politischen Stil“ vorgeworfen Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante
Luxemburgs Verband der Offiziere in der Armee hat am Mittwoch Stellung zu dem Gesetzentwurf der Regierung bezogen, nachdem die Staatsbeamtengewerkschaft diesen kritisiert hatte. Der Verband schreibt in seiner Pressemitteilung: „Die Offiziere stehen hinter dem militärischen Bewertungssystem, das speziell auf den Bedarf einer Armee angepasst ist.“ Doch der Offiziersverband stellt auch klar, dass das Gesetz „wie so oft ein Kompromiss zwischen verschiedenen Akteuren“ sei. Als vollwertiges NATO- und EU-Mitglied müsse Luxemburgs Armee aber mithalten können, um „den Frieden in Europa weiterhin zu halten“. Das Projekt gebe Luxemburg „nun endlich die Möglichkeit, seine Armee zu erweitern und der aktuellen Sicherheitssituation anzupassen“.