CGDIS
Luxemburgs Gemeinden müssen Mehrkosten für Rettungsdienste mittragen
Einen anderen Verteilungsschlüssel Staat-Regierung bei der CGDIS-Finanzierung wird es nicht geben. Das hat Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) gestern im Parlament gesagt. Eine planmäßige Verteuerung des Rettungsdienstes macht den Gemeinden zu schaffen.
Die Zielsetzung des Nationalen Plans zur Organisation der Rettungsdienste wurde von keinem infrage gestellt, lediglich bei der Finanzierung gab es Meinungsverschiedenheiten Foto: Editpress/Julien Garroy
Mit der Schaffung des „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“ (CGDIS) im Jahr 2018 wurde das Feuerwehr- und Rettungswesen grundlegend reformiert und damit eine seit Jahrzehnten geführte Diskussion abgeschlossen. Eine Neuaufstellung war angesichts einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl bei gleichzeitigem Rückgang der Verfügbarkeit der freiwilligen Rettungshelfer notwendig geworden.