Grenzregion
Luxemburger und Grenzgänger unite: Linke Militanten engagieren sich vor Frankreich-Wahlen in Thionville
Zusammen gegen den „Rassemblement national“. Das ist das Motto, unter dem sich zahlreiche Luxemburger und französische Grenzgänger in einer WhatsApp-Gruppe zusammengefunden haben. Sie wollen in Thionville dem Rechtsextremismus den Weg ins Parlament versperren.
Demonstranten in Lyon gehen gegen Rechtsextreme auf die Straße. Auch in der Luxemburger Grenzregion regt sich der Widerstand gegen den Rechtsextremismus in Frankreich. Symbolbild: AFP
„Nouveau front populaire/antiraciste Luxembourg“ heißt eine WhatsApp-Gruppe, die am vergangenen Donnerstag gegründet wurde. Seitdem trudeln immer mehr Sympathisanten des neuen Linken-Zusammenschlusses in Frankreich im Chat ein. Sie alle verbindet in diesen Tagen eines: dem Rechtsextremismus in Frankreich in Form des „Rassemblement national“ von Marine le Pen und der „Reconquête“ unter Eric Zemmour den Weg ins französische Parlament versperren. Bereits am Montagmorgen wurden Flyer am Luxemburger Hauptbahnhof an die zahlreichen Pendler verteilt, am Dienstagabend ist eine größere Flyer-Aktion mit der Linken-Bewegung aus Thionville geplant.