Politmonitor

Luxemburger Regierungsarbeit verliert während der zweiten Corona-Welle an Zustimmung

Die Regierung verliert an Unterstützung: Laut dem Politmonitor des Marktforschungsinstituts TNS Ilres bewertet die Luxemburger Bevölkerung die Corona-Maßnahmen seit September schlechter als am Anfang der Pandemie.

Luxemburger Regierungsarbeit verliert während der zweiten Corona-Welle an Zustimmung

Symbolfoto: Pixabay

Sechs von zehn Menschen stufen die Covid-19-Maßnahmen der luxemburgischen Regierung seit Mitte September als gut ein. Das ist das Resultat des Politmonitors, den das Marktforschungsinstitut TNS Ilres am Mittwoch veröffentlicht hat. Das Vorgehen am Anfang der Krise wird hingegen positiver eingeschätzt. Neun von zehn Menschen bewerten die Arbeit der Regierung von Mitte März bis April als gut. Die Hälfte der Luxemburger Bevölkerung redet sogar von sehr guten Maßnahmen.

40 Prozent der Befragten empfinden die aktuellen Schritte zur Bekämpfung des Coronavirus als nicht ausreichend – 10 Prozent wünschen sich sogar eine Lockerung. Die Hälfte der Menschen zeigt sich zufrieden mit den Sicherheitsmaßnahmen. Die Stammwählerschaft der Grünen und CSV bewertet die Arbeit der Regierung am kritischsten.

Die Pandemie zeigt laut den Ergebnissen der Umfrage auch ihre Spuren bei der mentalen Gesundheit der Luxemburger Wähler: 56 Prozent fühlen sich durch die Situation belastet. Vor allem die jüngeren Generationen empfinden die Krise als mental herausfordernd – 70 Prozent der 18- bis 24-Jährigen. Bei den Menschen über 65 Jahren sagen 51 Prozent, dass Corona sie kaum bis gar nicht belastet.

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