Russischer Überfall auf Ukraine
Luxemburger Parlament unterstützt Sanktionen und Waffenlieferungen
Zum zweiten Mal nach dem Überfall russischer Truppen auf die Ukraine beschäftigte das Parlament sich am Dienstag mit dieser Invasion. Diesmal im Rahmen einer von Yves Cruchten (LSAP) angefragten Aktualitätsstunde, die teils sehr emotional und mit scharfen Worten geführt wurde.
Vor der Sitzung drückte die LSAP ihre Solidarität mit der Ukraine aus Foto: Editpress/Alain Rischard
Eigentlich sollte die Sitzung sich hauptsächlich mit der Zukunft Europas beschäftigen, dies im Rahmen einer breit und demokratisch angelegten Konferenz, bei der die Bürger der EU ihre Vorstellungen zur gemeinsamen Zukunft einbringen konnten. Dies, so Yves Cruchten (LSAP), sei allerdings kaum möglich, ohne auf die aktuelle Lage in der Ukraine einzugehen. Putins Versuch, die Weltordnung zu verändern, stoße auf breiten Widerstand, und die Möglichkeiten Luxemburgs, hiergegen vorzugehen, würden weit über die reine Symbolpolitik hinausgehen.