L’histoire du temps présent
Luxemburger Migrations- und Integrationsgeschichte(n)
Vor zwei Wochen fand das 43. „Festival des migrations, des cultures et de la citoyenneté“ in Luxemburg statt, ein Fest des Kennenlernens der vielen Kulturen und Nationalitäten Luxemburgs via Kulinarisches, Musik, Tanz, Literatur, Austausch, mit mehr als 400 Ständen von Vereinen, Institutionen, Buchhandlungen.
Das „Festival des migrations, des cultures et de la citoyenneté“ ist eine der größten interkulturellen Veranstaltungen in Luxemburg Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Ein passender Anlass, um in dieser Chronik einige luxemburgische Migrations- und Integrationsgeschichten zu erzählen. Diese Geschichten habe ich dieses Jahr an den Anfang meines Kurses zur Geschichtsdidaktik im Rahmen des Lehrstuhls Geschichte & Migration an der Uni Luxemburg im „Bachelor en Cultures européennes“ gestellt, indem ich die Studierenden* nach der Migrationsgeschichte ihrer Familie fragte. Erwähnenswert ist einleitend noch, dass die meisten Studierenden dieses Optionsfach wählen, weil sie später den LehrerInnenberuf im Luxemburger Sekundarunterricht ergreifen möchten. Von elf Studierenden sprechen zehn fließend Luxemburgisch, neben mindestens vier anderen Sprachen.