Innenministerium reagiert auf Anklage

Luxemburg unterstützt weiterhin Frontex-Operationen mit einem Helikopter

Luxemburg setzt seit 2017 einen Überwachungshelikopter für Frontex-Missionen im Mittelmeer ein, um Migranten in Seenot zu retten. Während der Einsatz Erfolge verzeichnet, gibt es Streit um die Offenlegung sensibler Informationen an die Journalistin Charlotte Wirth, deren jüngster Artikel unvollständig blieb.

Luxemburg unterstützt weiterhin Frontex-Operationen mit einem Helikopter

Foto: Nicolas Maeterlinck/belga/dpa

Seit 2017 stellt die luxemburgische Regierung einen Überwachungshelikopter für die von Frontex koordinierten gemeinsamen Operationen zur Verfügung und trägt damit aktiv zur Rettung von Migranten in Seenot im Mittelmeer bei. Das geht aus einer Pressemeldung des Innenministeriums am Mittwoch hervor. Diese Mission wird von der Luxembourg Air Ambulance (LAA) ausgeführt, deren Expertise und Werte mit den Zielen dieser Frontex-Missionen übereinstimmen. Zwischen 2017 und 2023 nahm der Helikopter an 49 Rettungsmissionen teil. Auch im Jahr 2024 setzte sich der Einsatz fort, wobei unter anderem im März 59 Migranten vor Lampedusa gerettet wurden.

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