Covid-19

Luxemburg spendet 350.000 Impfdosen

Das Großherzogtum spendet 350.000 Impfdosen an Länder, deren Impfkampagnen noch nicht so weit fortgeschritten sind. Das schreibt das Gesundheitsministerium und die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten am Dienstag in einer Pressemitteilung. Nur wenn 70 bis 80 Prozent der Weltbevölkerung immunisiert seien, könne die Pandemie dauerhaft gestoppt werden.

Arbeiter des honduranischen Gesundheitsministeriums beim Entladen von 1,5 Millionen Dosen Moderna-Impfstoff, die von den USA im Rahmen des Covax-Programms gespendet wurden, auf der Luftwaffenbasis Armando Escalon in San Pedro Sula, Honduras, am 27. Juni 2021

Arbeiter des honduranischen Gesundheitsministeriums beim Entladen von 1,5 Millionen Dosen Moderna-Impfstoff, die von den USA im Rahmen des Covax-Programms gespendet wurden, auf der Luftwaffenbasis Armando Escalon in San Pedro Sula, Honduras, am 27. Juni 2021 Symbolbild: AFP Photo/Hondurian Presidency

Luxemburgs sechste Impfphase ist diese Woche abgeschlossen worden. Somit müsste jeder erwachsene Einwohner eine Einladung zur Impfung erhalten haben. Grund genug, solidarische Maßnahmen auszubauen. Luxemburg spendet 350.000 Impfstoffdosen (Johnson & Johnson, AstraZeneca und mRNA-Impfstoffe) an die luxemburgischen Kooperationspartnerländer – die genaue Verteilung muss noch festgelegt werden. Das teilt das Gesundheitsministerium und die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten am Dienstagnachmittag mit. Die Spende soll in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Covax (Covid-19 Vaccines Global Access) über das europäische Vakzin-Spendensystem an die Länder verteilt werden.

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