Bürgerpartizipation
Luxemburg soll mitbestimmen: Drei mögliche Szenarien für die Zukunft der Luxemburger Wirtschaft
Wirtschaftsminister Franz Fayot will wissen, wie sich Luxemburgs Bürger die Zukunft der Luxemburger Wirtschaft vorstellen. Bisher liegen drei Szenarien auf dem Tisch, die nun in einem breit angelegten partizipativen Prozess ergänzt werden sollen.
Wirtschaftsminister Franz Fayot setzt auf Bürgerideen in Sachen Zukunftsplanung Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Luxembourg Stratégie“ heißt die Abteilung im Wirtschaftsministerium, die sich mit Luxemburgs Zukunft beschäftigt. Oder besser: Zukünften. Denn: Die Abteilung arbeitet zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft Szenarien aus, wie die Luxemburger Wirtschaft 2050 aussehen könnte. Anhand derer soll dann eine auf Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtete Strategie entworfen werden. „Die ausgearbeiteten Szenarien sind extrem zugespitzt“, sagte Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) bei der Vorstellung auf einer Pressekonferenz am Freitag. Die Wahrheit liege wohl irgendwo in der Mitte. „Ohne mich an eine Vorhersage wagen zu wollen: Letztlich werden wohl Elemente aus allen Szenarien eintreten.“