Corona-Statistik

Luxemburg kratzt noch immer an der 50er-Marke

Obwohl die Regierung die Grenzgänger in der vergangenen Woche – auch rückwirkend – aus ihren Statistiken gelöscht hat, nähern sich die Luxemburger Infektionszahlen in der Sieben-Tages-Inzidenz der 50er-Marke. In der vergangenen Woche stieg der Wert laut der „Retrospektive“ der Santé auf 46. 

Die Teststation am Rond-Point Raemerich Mitte August

Die Teststation am Rond-Point Raemerich Mitte August Foto: Alain Rischard/Editpress

Luxemburgs  „Sieben-Tages-Inzidenz“ lag in der vergangenen Woche bei 46. Das geht aus der wöchentlichen „Corona-Retrospektive“ des Gesundheitsministeriums hervor, die die Behörde am Mittwochnachmittag veröffentlichte. In der Vorwoche lag die Kennzahl bei 43,3. Nach der Sieben-Tages-Inzidenz bestimmen die deutschen Behörden Risikogebiete. Der Schwellenwert, ab wann ein Land zum Risikogebiet erklärt wird, liegt bei 50. 

Die Luxemburger Regierung hatte am vergangenen Donnerstag überraschend die Infektionszahlen der im Land getesteten Grenzgänger aus ihren Statistiken gelöscht – auch rückwirkend. Als Grund dafür gab die Santé an, dass das Europäische Seuchenzentrum (ECDC) die Grenzgänger in die luxemburgische Bilanz mit eingerechnet hatte. Auf diese ECDC-Zahlen greifen die deutschen Behörden bei ihren Risikoeinschätzungen zurück. 

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Die Grenzgänger hatten bis zur ihrem Wegfall 18 Prozent der Positivfälle in der Luxemburger Statistik ausgemacht. Projiziert man diesen Wert auf die Infektionszahlen der Einheimischen, könnte die Sieben-Tages-Inzidenz der vergangenen Woche bei 54,3 liegen. 

288 Einheimische haben sich insgesamt in der Kalenderwoche 35 mit dem Coronavirus infiziert. Der größte Teil der Infektionen – 109 – wurde bei Tests „sur ordonnance“ festgestellt. 101 positive Fälle wurden über das Contact Tracing aufgespürt. Die Zahl der bekannten aktiven Infektionen ist um fast 20 Prozent gestiegen: von 482 am 23. August auf 570 am 30. August.

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Die Zahl der Hospitalisierungen ging gegenüber der Vorwoche zurück. Insgesamt befanden sich 28 Menschen zwischen dem 24. und dem 30. August wegen einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus, zwei von ihnen auf der Intensivstation. In der Vorwoche waren es 32. In der vergangenen Woche wurde kein Todesfall durch das Coronavirus verzeichnet. Das Durchschnittsalter der Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, liegt bei 56 Jahren. Insgesamt standen in der vergangenen Woche 1.487 Personen unter Quarantäne – das sind 35 Prozent mehr als in der Vorwoche. 

In den Tagen zwischen dem 10. und dem 30. August wurden die meisten Infektionen im Kanton Esch festgestellt. Insgesamt verzeichnete die Santé dort in diesem Zeitraum 306 Neuinfektionen. In Luxemburg-Stadt wurden in derselben Zeit 198 Neuinfektionen festgestellt – im Kanton Vianden gar keine. 

Luxemburg kratzt noch immer an der 50er-Marke

Quelle: Santé

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