Markos Hilferuf

Lösung kurz vor Schluss in Sicht: Können Schüler des „DAP Inclusion“ bald aufatmen?

Hilfe für Schüler des „DAP Inclusion“? Ohne Ausbildungsplätze verlieren sie ein ganzes Jahr. Die Regierung arbeitet an einer Lösung – doch die Zeit drängt.

In der Ausbildung „DAP Agent d’inclusion“ werden Lehrlinge darauf vorbereitet, wie sie Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder ältere Menschen mit besonderen Bedürfnissen begleiten

In der Ausbildung „DAP Agent d’inclusion“ werden Lehrlinge darauf vorbereitet, wie sie Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder ältere Menschen mit besonderen Bedürfnissen begleiten Foto: Christoph Schmidt/dpa

Verzweifelt wandte sich der DAP-Schüler Marko* an das Tageblatt , um auf ein Problem aufmerksam zu machen, das die neue Berufsausbildung „DAP Inclusion“ betrifft. Diese wurde im letzten Herbst erstmals angeboten und droht für einige Schüler zu einer Sackgasse zu werden. Der Grund: Nach dem ersten Ausbildungsjahr müssen sie einen Betrieb finden, der sie aufnimmt. Doch im Gegensatz zu anderen Ausbildungsberufen werden diese Betriebe nicht vom Staat über die „Assurance dépendance“ entschädigt und weigern sich daher, die Schüler zu übernehmen. Ohne Ausbildungsplatz fliegen die Schüler aus der Lehre und verlieren damit ein ganzes Jahr.

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