Thermalbad Mondorf
Lenert begrüßt neue sanitäre Maßnahmen – trotz „unglücklicher“ Formulierung
Paulette Lenert (LSAP) begrüßt die neuen sanitären Maßnahmen des Kurzentrums Mondorf: Die Personalmitteilung hätte die Ministerin jedoch anders formuliert, die Wortwahl sei „unglücklich“.
Paulette Lenert äußert sich zur Testpflicht im Kurzentrum Mondorf Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Der Verwaltungsrat des Thermal- und Gesundheitszentrums in Bad Mondorf stellt seine Mitarbeiter des Gesundheitsbereiches vor die Wahl: Impfung oder tägliches Testen. Das auf den 12. Mai datierte Schreiben wurde inzwischen in den sozialen Medien kontrovers diskutiert. Ein Reporter hat diese Thematik bei der Pressekonferenz des Gesundheitsministeriums am Mittwoch aufgegriffen. „Ich hätte das Schreiben anders formuliert, wenn ich es selbst geschrieben hätte. Aber inhaltlich finde ich es gut; es steckt eine gute Absicht dahinter, um dem Kunden maximale Sicherheit zu bieten“, sagte Luxemburgs Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP).
Das Kurzentrum falle unter die Krankenhaus-Gesetzgebung, so Lenert. Eine Testpflicht sei nicht per Gesetz vorgeschrieben – der nationale Ethikrat empfehle eine solche aber durchaus. Zudem sei eine Testpflicht nicht mit einer Impfpflicht zu verwechseln: „Das sind zwei grundverschiedene Dinge“, meint die Gesundheitsministerin und weiter: „Der Wortlaut der Mitteilung ist etwas unglücklich.“ Es liege ein extrem starker Fokus darauf, ob die Mitarbeiter geimpft seien. Im Grunde führe der Kurort aber eine Testpflicht ein, von der man sich durch eine Impfung „freikaufen“ könne.