Zum Schulbeginn
Lehrergewerkschaft SEW/OGBL kritisiert fehlende Ressourcen, Hierarchieprobleme und immer mehr Reformen
Die Lehrergewerkschaft SEW/OGBL warnt vor der Rentrée vor einer überstürzten Generalisierung der Alphabetisierung auf Französisch. Die bisher gezogenen Schlüsse seien weder „evidenzbasiert“, noch würden diese langfristige Schlüsse zulassen.
Am Montag heißt es für Luxemburgs Schüler wieder die Schulbank drücken Symbolbild: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Lehrerpersonal am Limit, mangelnde Ressourcen und eine Hierarchie, die die bestehenden Probleme entweder verschlimmert oder bestenfalls ignoriert. Die Beschwerden, die Joëlle Damé am Mittwochmorgen auf der Pressekonferenz des SEW/OGBL vorträgt, sind nicht neu. „Trotz unserer regelmäßigen Warnungen hat sich die Situation nicht gebessert“, sagt Damé. Zu den allgemein bekannten Problemen in den Grundschulen würden dann noch Gouvernance-Probleme in einzelnen Direktionen dazukommen. „Einige Direktionen schützen ihr Personal durchaus – andere wiederum leiten den Druck direkt an das Personal weiter und belasten dieses so zusätzlich.“