Corona-Pandemie

Large Scale Testing: Rechnungshof stellt Mängel bei Finanzen, Verwaltung und Ausschreibung fest

Der Rechnungshof hat am Montag seinen Prüfbericht zum Large Scale Testing vorgestellt. Die Prüfer werfen dabei Fragen nach juristischen Fehlern, einem nachlässigen Umgang mit öffentlichen Geldern und der Wirksamkeit der Maßnahme auf.

Die größten budgetären Posten wurden nicht detailliert aufgelistet, sodass eine genauere Überprüfung dieser Kosten unmöglich war

Die größten budgetären Posten wurden nicht detailliert aufgelistet, sodass eine genauere Überprüfung dieser Kosten unmöglich war Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Einmal vorfahren, Fenster runter und ein Stäbchen in die Nase rein: Die allermeisten Luxemburger werden sich wohl noch eindringlich an ihre erste Erfahrung mit dem Luxemburger Large Scale Testing während der Corona-Pandemie zurückerinnern. Dabei war die Regierungsmaßnahme alles andere als unumstritten. Die „Cour des comptes“ hat am Montag ihren Spezialbericht zum Luxemburger Large Scale Testing in der Chamber vorgestellt. Die Rechnungsprüfer haben zwischen dem 5. Juli 2022 und dem Februar 2024 nicht nur die finanziellen Ausgaben des Staates, sondern auch die gesetzliche Grundlage und die Wirksamkeit der Maßnahmen untersucht. In allen drei Punkten haben die Prüfer Mängel festgestellt. Ein nachlässiger Umgang mit öffentlichen Geldern, juristische Unwägbarkeiten und keine Antwort auf die Frage, ob die anvisierten Ziele erreicht worden sind, stehen im Vordergrund des Berichtes.

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