Caritas

Langjährige Präsidentin Marie-Josée Jacobs tritt im Januar zurück

Marie-Josée Jacobs

Marie-Josée Jacobs Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die langjährige Präsidentin des Verwaltungsrats der Caritas tritt im Januar aus persönlichen Gründen zurück. Das berichtete RTL am Mittwochmorgen. Wer ihre Nachfolge übernehmen soll, sei noch nicht bekannt.

Unabhängig von dieser Frage sei die Zukunft der Caritas alles andere als sicher. Zum jetzigen Zeitpunkt würden noch etwa zehn Leute bei der Caritas arbeiten. Diese müssten noch die Abrechnung machen – und dann an das zuständige Ministerium schicken, schreibt RTL. Denn eine „Reihe Millionen“ würden noch aufstehen. Die Caritas denke deswegen darüber nach, Immobilien zu verkaufen, doch der Markt sei dafür zurzeit nicht ideal.

Caritas-Skandal

Im Juli war bekannt geworden, dass 61 Millionen Euro von den Konten der Caritas verschwunden waren, unter anderem auf Konten der spanischen Bank BBVA. Die Transaktionen waren dabei innerhalb weniger Monate von Caritas-Konten bei der BGL BNP Paribas und BCEE durchgeführt worden, 28 Millionen Euro von dem Betrag sollen aus eigenen Reserven der Organisation stammen, für 33 weitere Millionen seien extra Kreditlinien aufgenommen worden. Ein neuer gemeinnütziger Verein soll die Caritas-Stiftung Luxemburg ersetzen: Am 1. Oktober hat die Nachfolgeorganisation „HUT – Hëllef um Terrain“ die Aktivitäten und die meisten Mitarbeiter der Caritas übernommen.

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