Nach Rekordsommer

Landwirtschaftsministerium setzt auf gesunde Böden als Schutz vor Dürre

Nach dem heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen stellt sich die Frage, wie sich Luxemburgs Landwirtschaft besser gegen Dürren wappnen kann. Landwirtschaftsministerin Martine Hansen setzt dabei vor allem auf eine verbesserte Bodenstruktur und eine schonende Bewirtschaftung.

Gesunde landwirtschaftliche Böden speichern mehr Wasser und sind bei Dürren widerstandsfähiger

Gesunde landwirtschaftliche Böden speichern mehr Wasser und sind bei Dürren widerstandsfähiger Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy

Der Sommer 2026 war in Luxemburg der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1947. Zwischen Mai und August wurde das Land von mehreren Hitzewellen und einer ausgeprägten Dürreperiode heimgesucht. Besonders die Landwirtschaft bekam die Folgen zu spüren: vertrocknete Pflanzen, schwindende Wasservorräte und deutlich geringere Ernteerträge prägten das Bild.

Nach Ansicht von Djuna Bernard („déi gréng“) ist es gerade deshalb wichtig, die Wasserrückhaltekapazität der landwirtschaftlichen Böden in Luxemburg zu verbessern. So soll ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürreperioden gestärkt werden. Das schreibt die Abgeordnete in einer parlamentarischen Anfrage an Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV). Darin erkundigt sie sich unter anderem danach, ob die Regierung die Erfahrungen aus der Dürre 2026 auswerten und die Förderung bodenschonender, wasserspeichernder Bewirtschaftungsmethoden ausbauen will.

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