Post-Corona

LSAP-Chef Yves Cruchten: Kapital soll höher und Arbeit niedriger besteuert werden

Der LSAP-Präsident Yves Cruchten hat sich als RTL-„Invité“ über den Vorschlag der Partei geäußert, in Post-Coronazeiten eine auf die Krisengewinner gemünzte Steuer einzuführen. Die Idee hatte Arbeitsminister und Vizepremier der Partei, Dan Kersch, während des LSAP-Kongresses am Sonntag vorgestellt.

Im Wahljahr 2023 werde „die LSAP Klartext reden“, verspricht Cruchten

Im Wahljahr 2023 werde „die LSAP Klartext reden“, verspricht Cruchten Archivbild: Editpress/Julien Garroy

LSAP-Chef Yves Cruchten äußerte sich als RTL-„Invité“ am Montagmorgen zur Idee der Partei, nach der Pandemie eine selektive Steuer für Krisengewinner einzuführen. Als programmatischer Punkt war der Vorschlag während des Parteitags der LSAP am Sonntag von Arbeitsminister und Vize-Vorsitzendem Dan Kersch ins Feld geführt worden. Dahinter stehe ein „normales sozialistisches Prinzip“, so Cruchten am Montag. „Diejenigen, die mehr besitzen, sollen sich auch stärker einbringen.“ Denke man an Krisensieger, würden einem zunächst die großen Tech-Giganten wie Amazon einfallen. Doch er wolle daran erinnern, dass letztes Jahr auch ein gutes Jahr für die Finanzwelt gewesen sei. „Es war ein Rekordjahr für die Luxemburger Börse“, sagt Cruchten. Auch sei der Dax um vier Prozent gewachsen, und das in einem Krisenjahr. 

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