Gewerkschaft OGJ/OGBL

Kritik an Meischs Verlängerung der Schulpflicht

Am Dienstag stellte Bildungsminister Claude Meisch Details zum neuen Gesetzesprojekt über die Verlängerung der Schulpflicht von 16 auf 18 Jahre vor. Am Mittwoch folgte die Kritik der Gewerkschaft OGJ/OGBL, für die das neue Gesetz keine Lösung, sondern eher ein Pflaster auf einem Holzbein ist.

Meischs Gesetzesprojekt zur Verlängerung der Schulpflicht schränkt laut Gewerkschaft OGJ/OGBL die Freiheiten der Jugendlichen ein

Meischs Gesetzesprojekt zur Verlängerung der Schulpflicht schränkt laut Gewerkschaft OGJ/OGBL die Freiheiten der Jugendlichen ein Foto: dpa/Paul Zinken

Das „Département des jeunes“ (OGJ) der Gewerkschaft OGBL zeigt sich in einer Pressemitteilung am Mittwoch damit einverstanden, dass man sich die Mittel geben müsse, um die Schulabbrecher von ihrer Absicht fernzuhalten. Dennoch stellt sich das Syndikat Fragen über Claude Meischs Gesetzesprojekt, das er am Dienstag auf einer Pressekonferenz vorstellte. Dem OGJ missfällt das Prinzip, dass die jungen Menschen durch das neue Gesetz nicht mehr die freie Wahl haben, ihre Zukunft selber in die Hand zu nehmen. Sie dürfen fortan, solange sie nicht volljährig sind, keiner Arbeit mehr nachgehen, wenn diese nicht in Verbindung zu einer Lehrstelle steht.

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