CPTE

Konflikt zwischen „Union des syndicats OGBL-LCGB“ und CSV-Arbeitsminister Mischo geht in die nächste Runde

Ein Jahr nach dem Eklat im CPTE sind die Fronten zwischen CSV-Arbeitsminister Georges Mischo und den Gewerkschaften OGBL und LCGB noch immer beziehungsweise erneut verhärtet. Die Regierung akzeptiert zwar die Forderung der „Union des syndicats“, über Arbeitszeitorganisation in bilateralen Gesprächen zu verhandeln, über andere Themen wie Plattformarbeit lehnt sie das jedoch ab. 

Georges Mischo (l.) und Luc Frieden am 1. Mai beim Fest der Arbeit und der Kulturen des OGBL in Neimënster

Georges Mischo (l.) und Luc Frieden am 1. Mai beim Fest der Arbeit und der Kulturen des OGBL in Neimënster Foto: Editpress/Julien Garroy

Nach den von CSV-Premierminister Luc Frieden im Juli und September zur Wiederherstellung des Sozialdialogs einberufenen Sozialrunden geht der am 8. Oktober 2024 begonnene Konflikt zwischen den national repräsentativen Gewerkschaften im Privatsektor und CSV-Arbeitsminister Georges Mischo nun offenbar weiter. Weil bei der letzten Verhandlungsrunde am 3. September keine Vereinbarung zwischen Regierung und Sozialpartnern gefunden wurde und der Premier einseitig Entscheidungen getroffen hatte, hatte die „Union des syndicats OGBL-LCGB“ am 11. September in einem an den Premier, den Vizepremier und den Arbeitsminister adressierten Brief mitgeteilt, dass sie mit der Regierung über politische Angelegenheiten nur noch in bilateralen Gesprächen verhandeln werde und der ständige Beschäftigungsausschuss CPTE kein Mandat mehr habe, um zusammenzukommen.

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