Luxemburg
„Keine gemeinsame Positionierung“: „déi Lénk“ und ACEL diskutieren über Rentenreform
Foto: déi Lénk
Die Vereinigung der Luxemburger Studenten ACEL hat sich kürzlich mit „déi Lénk“ auf einen Austausch bezüglich der von der Regierung angekündigten Rentenreform getroffen. Wie „déi Lénk“ und die ACEL anschließend in einer gemeinsamen Pressemitteilung mitteilen, hätten beide Parteien den Standpunkt vertreten, dass verhindert werden müsse, dass nachfolgende Generationen mit einer möglichen Rentenreform benachteiligt würden. „Die Vertreter der ACEL betonten die Notwendigkeit, Studien- und Ausbildungsjahre weiterhin anzurechnen, und zwar flexibel im Laufe des Lebensalters“, schreibt „déi Lénk“. Die Vertreter von „déi Lénk“ hätten hingegen darauf verwiesen, dass angesichts der Unsicherheit langfristiger Prognosen und der 30 Milliarden Euro umfassenden Rentenreserve die Argumentation für eine dringende Reform unglaubwürdig machen würden. Wie „déi lénk“ schreibt, hätten beide Delegationen festgestellt, dass es „derzeit an einer objektiven und verständlichen Information der Öffentlichkeit durch die Regierung fehle und dass der Anschein einer Debatte im Laufe dieses Jahres vermieden werden müsse“.