Drogenproblematik
Kein „reger Drogen-Einkauf von Ausländern in Luxemburg“
Die luxemburgische Nationalität ist die am stärksten repräsentierte unter den Nationalitäten der Abrigado-Besucher – und ein reger Drogentourismus scheine im Augenblick nicht festgestellt zu werden. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Frage hervor, die das Ministerium für innere Sicherheit und das Justizministerium am vergangenen Freitag gemeinsam veröffentlichten. Fragesteller war der konservative ADR-Politiker Fred Keup.
Laut Ministerien sei es das Ziel des Abrigado, Menschen bei ihren Suchtproblemen mit illegalen Drogen zu helfen Foto: Pixabay
Über 20 Prozent der Abrigado-Besucher, die per Vertrag erfasst werden, sind Luxemburger. Damit ist die luxemburgische Nationalität die am stärksten repräsentierte unter den Nationalitäten der Abrigado-Besucher. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Frage hervor, die der Minister für innere Sicherheit Henri Kox und Justizministerin Sam Tanson am vergangenen Freitag gemeinsam veröffentlichten. In ihrem Papier stützen sie sich auf Zahlen, die im März 2020 ausgewertet wurden.