Arbeitswelt
Kein Kollektivurlaub, dafür Sonntagsarbeit: Arbeitsminister Mischo nach Aussagen in der Kritik
In einem RTL-Interview gibt Arbeitsminister Georges Mischo (CSV) Einblick in die Projekte, die ihm „besonders am Herzen“ liegen. Von OGBL und „déi Lénk“ gibt es umgehend Kritik an den Ideen des Ministers.
Spricht lieber von „Modernisierung“ statt „Flexibilisierung“: Arbeitsminister Georges Mischo (CSV) Foto: Editpress/Julien Garroy
Drei Themen stehen ganz oben auf der „To-do-Liste“ des Arbeitsministers: das Kollektivvertragswesen, die Arbeitszeitorganisation und der Sozialdialog mit den Unternehmen. Das erklärte Georges Mischo (CSV) am Mittwoch in einem Interview mit RTL. Auf EU-Ebene stehe Luxemburg – was die Kollektiverträge angehe – „nicht so gut“ da, so der Arbeitsminister. Nur etwa 55 bis 60 Prozent der Unternehmen im Großherzogtum haben Kollektivverträge abgeschlossen, die Europäische Union fordere jedoch 80 Prozent. Deswegen arbeite Mischo daran, bis Ende des Jahres ein „Projet de loi“ zum Kollektivvertragswesen vorzulegen. Dazu stehe er im „Comité permanent pour le travail et l’emploi“ in engem Austausch mit den Sozialpartnern.