Caritas-Skandal
„Kein Anlass, unangenehme Kritiker loszuwerden“: „déi Lénk“ richtet Appell an Regierung
Die Causa Caritas ist längst auch ein Politikum. Am Mittwoch wendete sich „déi Lénk“ in einer Mitteilung an die Regierung. Darin fordert sie Premier Luc Frieden auf, die Hilfen für die Organisation fortzuführen. Andernfalls drohe die Mitschuld an einer „humanitären Katastrophe“.
Caritas-Anlaufstelle in Luxemburg-Stadt: Die Zukunft der Organisation bleibt unsicher Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Causa Caritas ist längst ein Politikum. Am Mittwoch wendete sich „déi Lénk“ mit einer Mitteilung an die Regierung. In dem Schreiben wird gefordert, dass „der Staat seinen Teil der Verantwortung übernimmt und alle sozialen Aktivitäten der Caritas und die entsprechenden Arbeitsplätze garantiert“. Die Caritas sei „ein systemischer Akteur im luxemburgischen Sozialsystem“, heißt es weiter. Es gehe jetzt darum, die Caritas „zu retten“.