OGBL/LCGB

„Kein Alibi für Verschlechterungen“: Gewerkschaftsunion bleibt CPTE fern – Politik reagiert mit Verständnis

Ohne Vertrauen kein CPTE: Die Gewerkschaftsunion aus OGBL und LCGB hat am Donnerstag bekannt gegeben, nicht mehr an den Sitzungen des „Comité permanent du travail et de l’emploi“ teilzunehmen. Die Regierung stellt für die Gewerkschaften keinen glaubwürdigen Verhandlungspartner mehr dar. 

Geeint in die nächste Etappe: die beiden Gewerkschaftsunionspräsidenten Patrick Dury und Nora Back

Geeint in die nächste Etappe: die beiden Gewerkschaftsunionspräsidenten Patrick Dury und Nora Back Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Das „Comité permanent du travail et de l’emploi“ wird den Sozialdialog in Luxemburg nicht wiederbeleben können. Die Gewerkschaftsunion aus OGBL und LCGB hat nach Konsultation ihrer Organe entschieden, das CPTE in Zukunft zu meiden. „Wir wollen nicht mehr als Alibi für Verschlechterungen dienen“, erklärte OGBL-Präsidentin Nora Back den Schritt der Arbeitnehmervertreter. Aus Sicht der Gewerkschaften ein konsequenter Schritt aus den vergangenen Monaten. „Wir hatten bereits vor dem 9. Juli entschieden, nicht mehr am CPTE teilzunehmen, weil wir mit der Methode Frieden nicht einverstanden waren. Daran hat sich nach dem Ende der Sozialrunde in der vergangenen Woche nichts geändert.“

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