„Aktioun roude Stiwwel“
Jugendverbände setzen ein Zeichen gegen das „ungebremste Sterben von Bauernbetrieben“
Luxemburgs Bauern-Jugendverbände sind sauer: Zu oft seien sie in den letzten Jahren ignoriert worden. Damit soll nun Schluss sein. Mit der „Aktioun roude Stiwwel“ setzen sie ein klares Zeichen und stellen Landwirtschaftsminister Claude Haagen zugleich ein Ultimatum.
Die Luxemburger Bauern-Jugendverbände stellen Landwirtschaftsminister Claude Haagen ein Ultimatum Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die „Lëtzebuerger Landjugend a Jongbaueren“, der „Service Jeunesse Lëtzebuerger Bauerejugend“ und die „Jongwënzer“ der Vinsmoselle haben mit der „Aktioun roude Stiwwel“ ein Zeichen gegen die Vernachlässigung ihres Berufsstandes gesetzt. Zwischen 300 und 400 grüne Kreuze wurden in der Nacht auf Freitag im Großherzogtum aufgestellt. Diese sollen einerseits das „ungebremste Sterben von Bauernbetrieben“ verbildlichen, andererseits den Frust der jungen Bauern. Letztere haben sich ganz bewusst für ein Kreuz und einen kopfüber hängenden Stiefel – „der nicht mehr gebraucht wird“ – entschieden.