Institut national des langues

Jedes Semester aufs Neue: Studierende kämpfen um Kursplätze in Spitzenzeiten – Server stürzt ab

„Das INLL wurde Opfer seines Erfolgs und seine Anmeldeplattform wurde überrannt“: Schon vor der Freischaltung der Kurseinschreibungen im Februar lauerten Sprachinteressierte vor ihren Rechnern und hofften, so einen der begehrten Plätze ergattern zu können. Das brachte den INLL-Server an seine Belastungsgrenzen: Er stürzte ab – kein Einzelfall, wie es scheint.

Der Hauptsitz des INLL auf dem Glacis

Der Hauptsitz des INLL auf dem Glacis Foto: Julien Garroy/Editpress

2010 herrschte Ausnahmezustand in den Hallen des „Institut national des langues“ (INLL). Die verfügbaren Plätze waren begrenzt und die Schlange der Anstehenden lang. Hunderte von Interessierten versuchten, sich für einen Sprachkurs einzutragen. Mehrere Stunden mussten sie warten, bis einer der vier abgestellten INLL-Mitarbeiter sich ihrer Einschreibung annehmen konnte. Letztlich riss bei einigen Anstehenden der Geduldsfaden und es kam zum Handgemenge. Sogar die Polizei musste einschreiten. Alles Schnee von gestern, könnte man meinen – oder nicht?

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