Medienbericht
Interne Konflikte gefährden Zukunft der Piratenpartei: Goergen äußert sich zur Krise
Die Piratenpartei kämpft vor ihrem 15. Geburtstag mit tiefen internen Konflikten. Marc Goergen kritisiert Sven Clements Dominanz und fordert mehr Raum für andere Mitglieder. Das Überleben der Partei hänge von Clements nächsten Schritten ab.
Marc Goergen sieht sich selbst nicht an der Spitze der Piratenpartei Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Die Piratenpartei befindet sich aktuell „in einem schlechten Zustand“, bedauert Goergen im Interview aus der Montagsausgabe von Le Quotidien. Demnach wird der bevorstehende 15. Geburtstag der Partei derzeit komplett von den Streitigkeiten zwischen ihren beiden Abgeordneten, Sven Clement und Marc Goergen, überschattet. Ben Polidoris Austritt aus der Partei löste eine Lawine aus und förderte dabei Divergenzen zutage, die sie seither in der Öffentlichkeit und in der Presse austragen. Diese innerparteilichen Spannungen gebe es allerdings bereits seit mehreren Jahren, meint Goergen. Polidoris Rücktritt habe das Fass lediglich zum Überlaufen gebracht.